Institutionelle Reakkreditierung: Der Besuch des Wissenschaftsrates

Im Rahmen der institutionellen Reakkreditierung der FOM Hochschule steht in Kürze der Besuch des Wissenschaftsrates (WR) an. Am 3. und 4. Dezember werden bis zu 15 Vertreter des WR und des Wissenschaftsministeriums NRW an der FOM erwartet. Der Terminplan ist eng getaktet: Die Akkreditierungs-Experten sprechen an diesen zwei Tagen mit Vertreterinnen und Vertretern von Rektorat, Trägerstiftung, Beirat der Senatoren und der Hochschulzentren sowie mit Dekanen, Lehrenden und Studierenden. Auch Mitarbeitende der Lehrkoordination sowie Vertreter einiger Kooperationsunternehmen stehen für Gespräche zur Verfügung. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Begehungstermin.

Herr Prof. Hermeier, warum ist diese Begehung überhaupt notwendig? Könnte die Prüfung nicht auch auf schriftlicher Basis erfolgen?

Professor Hermeier: Die persönliche Begehung vor Ort ist im Prozess der institutionellen Akkreditierung schlichtweg vorgesehen. Selbstverständlich haben die Experten im Vorfeld bereits ausführliche Schriftunterlagen zur FOM erhalten. Nur um den dafür erforderlichen Aufwand einzuordnen: Allein für den Selbstbericht haben wir dreieinhalb Mannjahre an Arbeitszeit investiert. Bei dem Besuch vor Ort geht es darum, dass sich die Experten ein persönliches Bild von unserer Hochschule machen. Sie prüfen, inwiefern das, was wir in unserer Kommunikation über uns sagen, zutrifft. Gehen wir beispielsweise im Rahmen unserer Internationalisierungsstrategie auch entsprechende Schritte nach vorn? Findet tatsächlich eine adäquate Beratung und Betreuung unserer Studierenden statt?

Wie wird die Begehung vor Ort ablaufen?

Der Terminplan steht. Die ersten Gespräche starten am 3. Dezember gegen 10.30 Uhr, danach finden Befragungen bzw. Gespräche im Stundenrhythmus statt. Seitens der FOM stehen fast 70 Funktionsträger und Mitarbeitende dafür bereit. Da der Inhalt der Gespräche nur bedingt vorhersehbar ist, müssen wir an diesen beiden Tagen größtmögliche Flexibilität zeigen. Da kann es passieren, dass die Experten spontan schriftliche Belege anfragen oder Auflistungen verlangen.

Kommt es vor, dass Kolleginnen oder Kollegen spontan befragt werden? Auf dem Parkplatz oder am Arbeitsplatz?

Mit längeren Gesprächen außer der Reihe rechnen wir nicht. Dennoch kann es sein, dass die WR-Vertreter spontan Fragen an Mitarbeitende richten, zum Beispiel bei der Besichtigung der Räumlichkeiten am 4. Dezember ab 11.30 Uhr. Dazu kann ich nur den Tipp geben, offen und authentisch zu antworten.

Was gibt es bis zum 3. Dezember noch zu tun?

Wir haben kürzlich vom Wissenschaftsrat den Sachstandsbericht erhalten. Dieser Bericht beschreibt, wie die Experten das FOM-Modell nach Durchsicht der Schriftunterlagen verstanden haben. Das werden wir uns sehr genau ansehen und daraus ermitteln, zu welchen Themen sie während der Begehung möglicherweise noch Fragen haben und an welchen Stellen sie eventuell bohren werden.

Wann steht die endgültige Entscheidung über die institutionelle Akkreditierung an?

Das Gutachtergremium wird vermutlich bis Ende Februar den Abschlussbericht fertiggestellt haben. Der Wissenschaftsrat entscheidet dann in einer Sitzung Ende März 2016 über unsere Reakkreditierung.

Ansprechpartner

Lin Liu
Lin Liu
 M.A.
Direktorin der German-Sino School of Business & Technology
+49 201 81004-418
Axel Müller
Prof. Dr.
Axel Müller
Studienleitung BBA Essen
+49 201 81004 327

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