FOM Hochschule und deutsche Küchenbranche richten Blick nach China

Ende November organisierte die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) zusammen mit der FOM Hochschule den ersten Recruiting Day China 2016 am Hochschulzentrum Münster. Die Mitgliedsunternehmen der AMK-Arbeitsgruppe China hatten die Möglichkeit über 20 hochqualifizierte chinesische FOM Studierende kennenzulernen.

Der wichtigste Auslandsmarkt außerhalb der europäischen Union für die deutsche Küchenbranche ist China. Unbestritten auch, dass der Markt das größte Zukunftspotential für Küchen weltweit birgt. Im Jahr 2030 werden nach einer Studie der Cologne Strategy Group deutlich mehr hochwertige Küchen im Reich der Mitte verkauft als in Gesamt-Europa. Immer mehr deutsche Unternehmen richten den Blick daher nach China. 

 „Trotz des sehr großen Potentials stellt dieser Markt unsere Mitgliedsunternehmen vor neue und besondere Herausforderungen – insbesondere kulturell. Daher gibt es ein großes Bedürfnis, international und interkulturell ausgebildeten Nachwuchs zu finden. Wir sind daher der FOM sehr dankbar, dass sie uns mit diesem einmaligen Format die Möglichkeit geben top-ausgebildete chinesische Studierende für unsere Branche zu gewinnen.“, erläutert AMK-Geschäftsführer Kirk Mangels das Brancheninteresse.

Im neuen FOM Hochschulzentrum in Münster wurden über 20 chinesische Studierende mit hervorragenden Studienleistungen und sehr guten Kenntnissen der deutschen Kultur und Sprache vorausgewählt. In kleinen Gruppen hatten die Studierenden eineinhalb Stunden Zeit, eine kurze Präsentation zu relevanten Themen der Küchenbranche im chinesischen Markt zu erarbeiten und dem Plenum inklusive der AMK-Mitgliedsunternehmen zu präsentieren. Nach beeindruckenden Arbeitsergebnissen folgten Vorstellungsgespräche im Speed-Dating-Format.

„Seit nunmehr 15 Jahren bietet die FOM German-Sino School of Business & Technology jungen chinesischen Studierenden die Möglichkeit einer interkulturellen Ausbildung, die in der Regel in einem Berufseinstieg in einem international tätigen Unternehmen in Deutschland oder China mündet.“, so Dr. Harald Beschorner, FOM Kanzler.

Die FOM blickt im Rahmen des Kooperationsprogramms mit zwei chinesischen Hochschulen inzwischen auf über 2.000 Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge zurück. Die Studierenden absolvieren dabei zunächst einen Teil ihres Bachelor-Studiums sowie intensive Deutschkurse in China, bevor sie danach für ein weiteres Jahr ihr Studium in Deutschland fortsetzen und dort beenden. „Viele Studierende schließen inzwischen direkt ihr Masterstudium an der FOM an. Dabei wollen wir unseren chinesischen Studierenden anhand von Praktika auch Einblicke in die Wirtschaft geben. Wenn wir hier die Bedürfnisse von international aktiven Unternehmen mit den Wünschen unser Studierenden zusammenbringen können, freuen wir uns, diese zu begleiten.“, fügt Dr. Harald Beschorner hinzu.

Besonders erfreulich: Schon zehn Tage nach der Veranstaltung lässt sich ein erstes Zwischenfazit ziehen. Viele Studierende haben bereits verschiedene Möglichkeiten zur Zusammenarbeit angeboten bekommen. Sowohl die AMK als auch die FOM wollen das erfolgreiche Format im folgenden Jahr nicht nur fortsetzen sondern sogar ausweiten.

Ansprechpartner

Lin Liu
Lin Liu
 M.A.
Direktorin der German-Sino School of Business & Technology
+49 201 81004-418
Axel Müller
Prof. Dr.
Axel Müller
Studienleitung BBA Essen
+49 201 81004 327

Broschüre der FOM SINO School

Deutsch-chinesisch-englischsprachiger Führungsnachwuchs

» als PDF downloaden

Das China-Programm der FOM Hochschule

China Dozenten- und Tutoren-Workshop an der FOM