Mit Fahrrädern aus Dortmund in den chinesischen Markt: Spannende Projektwoche für Berufsschüler und FOM-Studierende

Wie kann ein Fahrradhersteller aus Dortmund auf dem lukrativen chinesischen Markt Fuß fassen? Dieser Frage gingen jetzt 14 chinesische Studierende der FOM German-Sino School of Business & Technology gemeinsam mit Berufsschülern vom Abschlussjahrgang des Dortmunder Konrad-Klepping-Berufskollegs (KKB) im Rahmen einer Projektwoche nach.

„dobike“ lautet der Name des fiktiven Unternehmens, und die Aufgabe der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer hat es in sich: die Erschließung des chinesischen Marktes. „Unsere Studierenden sollten mit den Schülerinnen und Schülern ein Citybike für den chinesischen Markt attraktiv machen“, erklärt Ron Eisleben, Lehrbeauftragter an der FOM German-Sino School. „Eine Woche lang konnten Sie sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen und haben am Ende auch tolle Ideen präsentiert.“

Der erste Tag diente dem gegenseitigen Kennenlernen. „Wir haben uns natürlich überlegt, wie wir die Studierenden aus Fernost empfangen sollen“, sagt Sonja Schottner, Schülerin des KKB. „Wir haben uns dann für ein typisch deutsches Frühstück entschieden. Beim Essen plaudert es sich einfach besser.“ Tatsächlich war das Eis schnell gebrochen und zwei Studierende der FOM German-Sino School stellten der Gruppe im Rahmen einer eindrucksvollen Präsentation ihre Heimat vor. „Diese Informationen waren für unsere Arbeit in den nächsten Tagen unentbehrlich“, so Sonja Schottner.

 An Tag zwei ging es nach Essen, ins FOM-Hochschulzentrum an der Herkulesstraße, wo zwei Vorlesungen von Dozentin Angela Layendecker und Prof. Herbert Hollmann auf dem Plan standen: „Internationales Marketing am Beispiel von China“ sowie „Interkulturelle Kompetenzen“. Hier erfuhren die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass es in China üblich ist, Entscheidungen kollektiv zu treffen. „Man tätigt Geschäfte also bevorzugt mit Leuten, die man kennt und von denen man weiß, dass man ihnen vertrauen kann“, so Sonja Schottner. Dies alles konnten die Schüler und Studierenden bei der Auswahl des geeigneten Marketing-Mix und der Ausgestaltung der Werbemaßnahmen in ihren Projekten berücksichtigen. Abgerundet wurde der Tag in Essen durch ein Essen: Die Studierenden der FOM German-Sino School ließen es sich nicht nehmen, ihren Projektpartnern einige traditionelle chinesische Gerichte zuzubereiten.

Zurück in Dortmund ging es dann in Kleingruppen an die Businesspläne: Zielort bestimmen, Kosten berechnen, den Aufbau der Werbung bestimmen – und schließlich eigene Präsentationen erstellen. „Wir haben eine interne Sitzung der dobike GmbH simuliert, in der jede Gruppe erläutern sollte, wie der Eintritt in den chinesischen Markt zu schaffen ist“, erzählt Sonja Schottner. Positiv überrascht war sie darüber, dass die sprachlichen Hürden während der Teamarbeit nur sehr gering waren und die Gruppen gut zusammenarbeiteten.

„Trotz der knappen Zeit konnten sich die Ergebnisse am Freitag sehen lassen. Es kamen fünf sehr individuelle Präsentationen zum Vorschein, die souverän vorgetragen wurden“, lobte der FOM-Lehrbeauftragte Ron Eisleben.

Und wie fällt das Fazit der Industriekauffrau Sonja Schottner aus? „Die Woche war sehr informativ und lehrreich. Jeder konnte etwas für sich mitnehmen und der Spaß kam auch nicht zu kurz“, sagt sie. „Die Zusammenarbeit war eine einmalige Gelegenheit für uns und eine spannende Erfahrung.“

Ansprechpartner

Lin Liu
Lin Liu
 M.A.
Direktorin der German-Sino School of Business & Technology
+49 201 81004-418
Axel Müller
Prof. Dr.
Axel Müller
Studienleitung BBA Essen
+49 201 81004 327

Broschüre der FOM SINO School

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