Als Tutorin nach China FOM Studentin reist nach Ostasien

Jill Muenzer sitzt in Gedanken schon auf gepackten Koffern. Die gebürtige Kasselänerin, die kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Wirtschaft und Management steht, wird in wenigen Wochen nach China aufbrechen. Dort ist sie für vier Monate als FOM Tutorin im Rahmen des größten deutsch-chinesischen Studienprogramms im Einsatz. Die 33-Jährige studiert an der FOM Hochschule in Kasselund sucht jetzt die Herausforderung in einem völlig anderen Kulturkreis. Vor Ihrer Abreise an die Shandong Agricultural University in der chinesischen  Provinz Tai’an haben wir mit Jill Muenzer gesprochen.

Warum gehen Sie als Tutorin nach China? Was motiviert Sie?

Ich sehe das Tutorium als Chance, ein asiatisches Land aus beruflicher Perspektive authentisch kennenzulernen und eine bereichernde Auslandserfahrung machen zu können. Ich stelle es mir sehr spannend und aufregend vor, die chinesische Kultur auf diesem Weg kennenzulernen. Dies wäre durch eine Pauschalreise nicht möglich. Während meiner mittlerweile 13-jährigen Berufserfahrung habe ich bereits drei Jahre in Chicago/USA verbracht. China ist demnach eine gute Ergänzung zu meiner bisherigen Auslandserfahrung.

Klingt spannend. Wie bekommen Sie das mit Ihrem Studium unter einen Hut

Zurzeit bin ich im siebten Semester meines Bachelor-Studiums an der FOM in Kassel und werde im Anschluss an den China-Aufenthalt meine Bachelor-Thesis fertig stellen. Jetzt ist also eine gute Gelegenheit dies zu tun, bevor ich mein Studium abschließe.

Wie wird Ihre Arbeit dort aussehen?

Ich werde die Dozenten bei der Lehrtätigkeit in Modulen wie Bilanzen/Bilanzanalyse, Steuern, Sanierung und Restrukturierung sowie Verwaltungsrecht unterstützen. Das bedeutet, dass ich in entsprechenden Tutorien die Inhalte aus den Vorlesungen mit den Studierenden nachbereite und wiederhole. Wenn ich dabei z. B. merke, dass Lehrinhalte nicht verstanden wurden, gehört es zu meinen Aufgaben noch einmal auf die Inhalte einzugehen bzw. dem Dozenten Rückmeldung zu geben, dass ein Thema noch einmal erläutert werden muss. So bereiten wir die Studierenden auf Klausuren vor und in Einzel- und Gruppenarbeit bearbeiten wir die Themeninhalte der Vorlesungen. Hochschultypische Verwaltungsaufgaben werden in den vier Monaten auch dazu gehören.

Mit welchen Erwartungen treten Sie die Reise an?

Die Herausforderung, Nichtmuttersprachlern akademisches Wissen auf Deutsch zu vermitteln und mit unserer Kultur vertraut zu machen, freut mich sehr. Ich hoffe, dass ich dadurch den chinesischen Studierenden etwas mitgeben kann und ich im gleichen Atemzug durch die Zusammenarbeit mit ihnen das Land authentisch kennenlerne.

Wie bereiten Sie sich auf die Zeit dort vor?

Ich bin generell ein Mensch, der gerne Dinge auf sich zukommen lässt und so möchte ich mich auch von dem, was mich dort erwartet, überraschen lassen. Ich habe keine Angst vor Herausforderungen. Alle Tutoren hatten einen Workshop in der FOM Zentrale in Essen, indem wir Do‘s and Dont‘s erfahren haben. Zudem lese ich viel über das Land China und seine Kultur und versuche, noch etwas die Sprache zu lernen. Einige Dozenten haben auch schon die Vorlesungsunterlagen zur Verfügung gestellt, in die ich mich einarbeite, um eine Ahnung davon zu bekommen, was von den Studierenden verlangt wird. 

Wann geht es für Sie los?

Ich werde von Anfang März bis Ende Juni an der Hochschule in Taian/Shandong als Tutorin aktiv sein.

Ansprechpartner

Lin Liu
Lin Liu
 M.A.
Direktorin der German-Sino School of Business & Technology
+49 201 81004-418
Axel Müller
Prof. Dr.
Axel Müller
Studienleitung BBA Essen
+49 201 81004 327

Broschüre der FOM SINO School

Deutsch-chinesisch-englischsprachiger Führungsnachwuchs

» als PDF downloaden

Das China-Programm der FOM Hochschule

China Dozenten- und Tutoren-Workshop an der FOM